Cloud-Cockpit für Gebäudetechnik-Management

Beim gemeinsamen Projekt mit Swisscom ging es darum, ein cloudbasiertes Informationssystem zur Überwachung der gebäudetechnischen Anlagen zu entwickeln, das BIM-Modelle mit Echtzeitdaten und weiteren Informationsquellen verbindet. Störfälle bei Anlagen können damit standortunabhängig angezeigt und analysiert werden. Ein weiteres Ziel ist die vorbeugende Wartung von Anlagen.

Kategorie: Konnektivität & Digitalisierung
Partner: Swisscom
Projektleitung: Matthias Liechti, Kompetenzfeldleiter BIM HHM Gruppe
Zeitraum: 2018 bis 2019
Cloud-Cockpit für Gebäudetechnik-Management

Ausgangslage

Die HHM Gruppe mit ihren Gebäudetechnik- sowie BIM-Kompetenzen und die Swisscom haben ihr Wissen gebündelt und in einem funktionsfähigen Prototyp realisiert und getestet.

Zielsetzungen & Technologie

Das Ziel des Projekts war die sichere, standortübergreifende Überwachung und Optimierung von Gebäudetechnikanlagen durch die cloudbasierte Vernetzung von BIM-Bauwerksmodellen mit IoT-Sensoren oder Gebäudeautomationssystemen. Der Nutzer oder Betreiber soll jederzeit unabhängigen Zugriff auf Echtzeit- und Anlagedaten haben. Dabei dient der «digitale Zwilling» eines Gebäudes als Visualisierungsgefäss und Informationsquelle zugleich.

Vorgehen & Lösung

Die von Swisscom erarbeitete Plattform-Lösung verwendet einen «cloud native»-Ansatz und wurde auf der AWS (Amazon Web Services) Cloud aufgesetzt. Der Benutzer wird über die Cloud mit relevanten Informationen und weiteren Anwendungen versorgt. Alle Betriebsinformationen laufen in der cloudbasierten Datenbank zusammen, die die umfassenden aktuellen sowie historischen Informationen zum «Digitalen Zwilling» enthält. Datenquellen sind marktübliche IoT-Sensoren oder andere kommunikationsfähige Anlagen und Apparate.

Learnings & Ergebnisse

Im Rahmen des Projekts wurde unter anderem der Betriebszustand von Anlagen via BIM-Modell oder Grundrissplan visualisiert. Ebenso möglich sind Alarmierungsfunktionen im BIM-Modell resp. die Überprüfung der Situation vor einem realen Einsatz vor Ort. Hinzu kommt der Einsatz von Mixed-Reality-Anwendungen bei der Störfallbehebung.

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