Digitaler Zwilling holt Realtime-Daten

Die standortübergreifende Überwachung von Gebäuden mit BUILDing360.cockpit am Beispiel des digitalen Zwillings des Innovationsparks Zentralschweiz Rotkreuz. Durch die cloudbasierte Vernetzung des Bauwerksinformationsmodells mit IoT-Sensoren eines Start-ups und Gebäudeautomationselementen wird die Gebäudebewirtschaftung und -überwachung Realität.

Kategorie: Planen 4.0
Partner: Innovationspark Zentralschweiz, Rotkreuz
Projektleitung: Matthias Liechti, Kompetenzfeldleiter BIM, HHM 4U; Anastasiya Bosova, Produkt Management, BUILDing360
Zeitraum: 2019 bis 2020
Digitaler Zwilling holt Realtime-Daten

Gebäudebewirtschaftung erfordert vollständige und aktuelle Datengrundlagen, die in einem räumlichen Kontext dargestellt werden können. Durch die cloudbasierte Vernetzung von 3D-Bauwerksinformationsmodellen (BIM) mit Asset-Management-Datenbanken, Gebäudeautomationssystemen, IoT-Sensoren sowie Geoportalen ermöglicht das Portal BUILDing360.cockpit eine standortübergreifende Überwachung und Optimierung des Immobilien-Portfolios. Kern der Anwendung ist der Kundenwunsch nach portfolioübergreifender Informationstransparenz mit einem «data-at-the-center» Ansatz, der Daten- und Zugriffshoheit klar regelt.

Zielsetzungen & Technologie

Entwicklung einer cloudbasierten Anwendung auf der Stufe eines Minimum Viable Product (MVP), das anhand von zwei realitätsnahen Anwendungsszenarien den Nutzen und die Mehrwerte von digitalen Bauwerksmodellen bei der Bewirtschaftung eines Immobilien-Portfolios aufzeigt. Die Lösung basiert auf den Technologien Autodesk Forge, Amazon Web Services (AWS) sowie ThingDust IoT.

Vorgehen & Lösung

Erstellung des digitalen Zwillings des Innovationsparks Zentralschweiz auf Basis des BUILDing360-Bauteilsystems, inklusive Möblierung, Materialisierung und Anreicherung von Herstellerdaten. Erstellen der Web-Applikation mit Dashboard, IoT-Integration, Modell-Viewer, Abfrage und Analyse-Tools. Es wurden zwei Szenarien umgesetzt:

Learnings & Ergebnisse

Showcase (MVP) eines Gebäudeinformationssystems anhand eines konkreten Objektes (IPZ), das sowohl digital wie real erlebt werden kann. Die Anwendung ist ab Frühling 2020 auch online erreichbar.