Integrierte Relux-Lichtplanung mit BUILDing360
Use Case – integrierte Relux-Lichtplanung mit BUILDing360-Elektromodellen: Das Beispiel der Relux-Integration zeigt, wie ein Arbeitsprozess in der Planung automatisiert und gleichzeitig optimiert werden kann, indem aus dem digitalen Modell produktspezifische Leuchten ausgelegt, dimensioniert, berechnet und simuliert werden. Damit lassen sich frühzeitig Varianten vergleichen und optimieren.
Ausgangslage
Elektroplanung und Lichtplanung sind entkoppelte Prozesse mit klassischen Medienbrüchen und Datenredundanzen. Dies erhöht den Arbeitsaufwand, weil die gleiche Information von diversen Fachleuten mehrfach erfasst wird. Das Erstellen und Vergleichen von Varianten ist aufwendig und fehleranfällig, weil nicht alle mit der gleichen Datenbasis arbeiten.
Zielsetzungen & Technologie
Ziel war es, die Relux-Lichtplanung in den Arbeitsprozess des Elektroplaners auf Basis des BUILDing360-Bauteilkatalogs Elektro zu integrieren. Die einheitlich strukturierten Fachmodelle ermöglichen eine automatisierte Anbindung der Relux-Leuchtendatenbank ans Fachmodell Elektro. Damit werden Medienbrüche aufgehoben und Datenredundanzen vermieden.
Vorgehen & Lösung
Unter Beizug von Fachexperten aus der Lichtplanung, der Software-Entwicklung und BIM wurden die Anforderungen spezifiziert und Umsetzungsszenarien entworfen. Für die Implementierung hat man eine agile Vorgehensweise gewählt. Damit war sichergestellt, dass Probleme frühzeitig erkannt und gelöst werden. Durch das kontinuierliche Testen des Prototyps konnten Ideen der Anwender aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine neue Version des Revit-Plug-ins «ReluxCAD for Revit», die aus dem BUILDing360-Modell die generischen und produktspezifischen Leuchten automatisch erkennt und für die Auslegung und Berechnung weiterverarbeiten kann. Die Berechnungsergebnisse werden automatisch ins Elektro-Fachmodell übertragen. Damit resultiert ein mit Herstellerinformationen aufinformiertes Leuchtenmodell.
Learnings & Ergebnisse
Dank der Analyse der bestehenden Planungsabläufe wurden wesentliche «Pain Points» identifiziert. Mittels technischen Workflows auf der Basis von standardisierten Fachmodellen wurden diese behoben. Es resultiert ein Planungsablauf, der die Elektroplanung nahtlos mit der Lichtplanung verbindet, was in erheblichen Synergiegewinnen mündet.