Open-Innovation-Projekt im Innovationspark

Eine Arbeitsgruppe am Innovationspark in Rotkreuz hat in einem Prototyp ein digitales Bauwerksmodell (BI) mit internetfähigen Gerätschaften (IoT) verbunden. Der besondere Wert des Open-Innovation-Vorgehens liegt im funktionsfähigen Prototyp und den gewonnenen Erkenntnissen. Die Beiträge der Beteiligten aus Unternehmen und Hochschule bauten dabei auf ihren unterschiedlichen Erfahrungshintergrund.

Kategorie: BIM & Mixed Reality
Partner: Verschiedene
Projektleitung: Urs von Arx, CEO HHM Gruppe; Prof. Dr. Tim Weingärtner, Hochschule Luzern - Informatik
Zeitraum: 2017 bis 2018
Open-Innovation-Projekt im Innovationspark

Ausgangslage

Mit Building Information Modeling (BIM) und Internet of Things (IoT) standen zwei Themen im Fokus eines Innovationsprojekts. Gerade IoT ist zwar in aller Munde, und doch irgendwie unscharf. Und rund um BIM (Building Information Modeling) tut sich aktuell sehr viel. Wie das Ganze zusammenspielen könnte, untersuchte eine Arbeitsgruppe.

Zielsetzungen & Technologie

Um die Herausforderung anzupacken, haben sich sechs Unternehmen sowie die Departemente Informatik und Technik & Architektur der Hochschule Luzern zusammengetan und in Workshops einen BIM-IoT-Prototyp realisiert. Das Ziel lautete, in einem lauffähigen Prototyp (Showcase) IoT-Geräte mit dem digitalen Zwilling (BIM-Modell) zu verbinden und die Geräteinformationen im Modell online zur Verfügung zu stellen.

Vorgehen & Lösung

Man stelle sich beim BIM-IoT-Prototyp einen Raum vor, in dem Lampen, Bewegungssensoren und Brandmelder platziert sind. Auf einem Bildschirm ist besagter Raum digitalisiert als BIM-Modell zu sehen, ebenso die IoT-fähigen Gerätschaften. Die Sensoren der Geräte im Raum reagieren während der Tests auf Bewegung oder auch Rauch. All das, was beim Gerät passiert, wird unmittelbar im BIM-Modell sichtbar. Mit dem Prototyp war eine zentrale Bedingung erfüllt, um eigene Hypothesen bei möglichen Nutzergruppen zu validieren.

Learnings & Ergebnisse

Ein Open-Innovation-Umfeld schafft ein Setting, um gemeinsam mit Interessierten einer Thematik auf den Grund zu gehen. Eine wichtige Erkenntnis liegt darin, dass ein eigenes Desk- oder Field-Research zu einem Thema aufwendiger und gleichzeitig wohl weniger umfassend ausfallen würde. Im Vordergrund einer Zusammenarbeit stehen denn auch in einer ersten Phase das gemeinsame Lernen und der gemeinsame Austausch.

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