Referenzmodell Bauen Digital Schweiz/buildingSMART
Der digitale Bauteilkatalog von BUILDing360 ist zentraler Baustein im «Referenzmodell Schweiz» von buildingSMART Switzerland. Dabei wurde die Haustechnik im NEST der Empa in Dübendorf auf der Grundlage der BUILDing360-Bauteilkataloge nachmodelliert und mit Produktdaten aufinformiert. Das Modell steht Arbeitsgruppen von Bauen Digital Schweiz für Use Cases zur Verfügung.
Ausgangslage
Mit dem Ziel, BIM-Anwendungsfälle auf der Grundlage von gut strukturierten Modellen zu entwickeln, zu prüfen und darzustellen, wurde die Gebäudetechnik im NEST bei der Empa in Dübendorf auf Basis der BUILDing360-Bauteilkataloge nachmodelliert.
Zielsetzungen & Technologie
Mit dem Referenzmodell Bauen Digital Schweiz/buildingSMART Switzerland (BdCH/bSCH) werden folgende Ziele verfolgt:
- Bereitstellung des strukturierten Modells, dieses Referenzmodell wird den Mitgliedern/Partnern BdCH/bSCH zur Verfügung gestellt.
- Modellerstellung als Grundlage für Entwicklung, Prüfung und Darstellung der fachlichen Themen und Prozesse in den Use Cases.
- Übernahme der Informationsanforderungen aus den Use Cases in die BUILDing360-Bauteilkataloge.
Vorgehen & Lösung
Erstellung der Fachmodelle HLKSE auf Basis der strukturierten und nach einheitlichen Regeln definierten BUILDing360-Bauteilkataloge. Ausgewählte Bereiche des Gebäudes wurden zusätzlich über die integrierte buildup-Schnittstelle von BUILDing360 mit Herstellerinformationen angereichert, sodass daraus ein As-built-Modell auf der Stufe LOI=500 entsteht. Das Modell dient als Grundlage zur Entwicklung, Überprüfung, Kommunikation und Weiterentwicklung von Anwendungsfällen aus dem Use Case Management.
Zukünftige Informationsanforderungen aus diesen Anwendungsfällen werden nahtlos in die BUILDing360-Bauteilkataloge übernommen. Damit wird sichergestellt, dass die Bauteilkataloge mit den wachsenden Anforderungen der BIM-Planungsmethode Schritt halten und sich als Best-Practice-Standard etablieren. Der BUILDing360-Bauteilkatalog ist der Schlüssel für die Standardisierung und die Automatisierung von Prozessen. Das Referenzmodell steht ab Frühling 2020 zur Verfügung.